Impfshuttle der Stadt Preetz


Seit 1 1/2 Wochen bietet die Stadt Preetz einen Impfshuttle für die Ü80-jährigen an, die keine Möglichkeit haben, durch Familie oder Nachbarn zum Impfzentrum nach Schönberg zu kommen. Ein freiwilliges Angebot, dass doch häufiger genutzt wird, als wir angenommen hätten.

Es gibt wohl doch viele ältere Menschen ohne soziales Netzwerk, die Hilfe benötigen. Da das städtische City Mobil aktuell nicht durch Vereine und Verbände genutzt werden kann, steht auch ein Fahrzeug zur Verfügung. Heute Nachmittag habe ich selbst einmal eine Fahrt übernommen, da ich mich über die Arbeit des Impfzentrums Schönberg informieren und zugleich sehen wollte, wie der Ablauf des Fahrdienstes für unsere älteren Mitmenschen ist. Gisela Boriß ist 95 Jahre alt und hat zugestimmt, dass ich sie durch die ganze Impfstrecke begleiten darf. Vielen Dank, Frau Boriß, bleiben Sie gesund! Unser Fazit: Die Abläufe vor Ort sind wirklich sehr gut durchorganisiert. Soldaten aus Todendorf, das DRK und ein Arzt nehmen die Impflinge Schritt für Schritt „an die Hand“ und führen sehr ruhig, verständnisvoll und gleichzeitig straff durch den Impftermin. Olaf Meier-Lürsdorf als Verantwortlicher vor Ort erklärte, dass ab nächster Woche 2 Impfstrecken anlaufen würden, man dann also die doppelte Menge an Impfungen schaffen wird. Bis zu 300 am Tag. Probleme bereiten immer abgesagte Termine kurz vor Dienstende, da der Impfstoff nicht aufbewahrt werden kann. Der dringende Appell lautet also: Termine nicht verfallen lassen! Vielen Dank für die Einblicke vor Ort und vor allem für die sehr gute Arbeit!